Umsetzung von Natur-, Arten- und Gewässerschutzmaßnahmen
in ausgewählten Offenlandflächen und in den Pufferzonen der FFH- und NSG-Gebiete in den Landkreisen Ammerland und Oldenburg
Von 2023 bis 2025 hat das ÖKOL im Oldenburger Land Natur-, Arten- und Gewässerschutz gezielt in der Agrarlandschaft umgesetzt. Grundlage waren umfangreiche Kartierungen und Beobachtungen auf rund 20.000 ha, aus denen konkrete Schutzmaßnahmen gemeinsam mit Landwirtschaft, Jägerschaft, Behörden und weiteren Partnern entwickelt wurden.
Vom Monitoring zur Maßnahme
• Erfasst wurden unter anderem Brutvögel, Wildbienen, Laufkäfer, Pflanzen sowie Gewässerlebensräume.
• Die Ergebnisse dienten dazu, wertvolle Vorkommen zu lokalisieren und Maßnahmen auf konkrete Zielarten und Standorte auszurichten.
Konkreter Artenschutz in der Fläche
• Ein Schwerpunkt war der Kiebitzschutz an der Lethe: Gelege wurden mit Drohnentechnik erfasst und vor Eingriffen in den Ackerflächen geschützt.
• Weitere Ansätze umfassten Gewässerrandgestaltung, Blüh- und Strukturangebote, Hochstaudenfluren sowie den Aufbau eines Biotopverbunds für Wildbienen und Amphibien.
Ergebnisse und Perspektive
In den Projektgebieten wurden seltene und gefährdete Arten auch außerhalb bestehender Schutzgebiete nachgewiesen. Gleichzeitig entstand ein belastbares Netzwerk mit Flächeneigentümern, Bewirtschaftern, Jägerschaft, Naturschutzbehörden und der Ökologischen NABU-Station Oldenburger Land (ÖNSOL). Die erste Förderperiode schuf damit die fachliche und praktische Grundlage, um Schutzmaßnahmen weiter auszubauen und Lebensräume stärker miteinander zu vernetzen.



Förderzeitraum: 2023–2025 · Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU) · Text und Fotos: Sachbericht des ÖKOL, 2023–2025
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